Ein Rahmen für Ziele, Ergebnisse und Aufgaben

Ziele führen zu der Definition von Ergebnissen, die die Organisation den Zielen hoffentlich näherbringen wird. Ergebnisse wiederum sind der Endpunkt von Aufgaben. Sollte man also mit den Zielen anfangen?

Aufgaben führen zu Ergebnissen. Diese wiederum bestimmen welche Ziele überhaupt möglich sind. Jedes Ergebnis verändert die Vorstellung eines Ziels zwangsläufig, weil es das Ziel bestätig oder in Frage stellt. Zudem ist ein Ziel zu definieren ja auch eine Aufgabe… kann es also überhaupt Ziele vor Aufgaben geben? Sollte man dann doch lieber mit den Aufgaben und Ergebnissen anfangen?

Die Lösung des Dilemmas liegt im sowohl als auch: Ziele, Ergebnisse und Aufgaben müssen parallel, im Großen wie im Kleinen entwickelt, begutachtet und angepasst werden. Der einzige Unterschied ist die Frequenz mit der Entwicklung, Prüfung und Anpassung erfolgen müssen. Alle Aufgaben des kommenden Jahres heute ausgiebig zu diskutieren ist ebenso unerfreulich, wie wöchentlich neue Jahresziele auszurufen.

Aufgaben gibt es erfahrungsgemäß immer genug, man muss sie nur aufsammeln. Ziele lassen sich in Ziel- und Strategieworkshops entwickeln (die ich Ihnen gerne mit erfahrenen Kolleg*innen anbiete). Messbare Ergebnisse zu definieren ist eine reine Frage der Übung. Systeme in denen sich alle drei Elemente digital und kollaborativ abbilden lassen gibt es mittlerweile auch.

Ich finde mit Ihnen den richtigen Rhythmus:

  • Wer muss wie oft mit wem über Ziele reden?
  • Wer muss wie oft mit wem über Aufgaben reden?
  • Wann überprüfen wir wie unsere Ergebnisse?
  • Wie schnell kommen wir zu Anpassungen bei Zielen oder in unserem Vorgehen?

Der Rahmen ist ein System:

  • das die Anpassungsfähigkeit Ihrer Organisation steigert.
  • die Ziele der Organisation möglichst eng mit dem Tagesgeschäft verschränkt.
  • das Führungskräften und Mitarbeitern erlaubt gut zu priorisieren.
  • das so einfach wie verständlich ist und bleibt.